Über uns
Was 2018 als persönliches Projekt begann, ist heute eine Gemeinschaft von Menschen, die an die transformative Kraft des Lesens glauben.
Unsere Geschichte
Die Idee entstand in einer kleinen Universitätsbibliothek. Eine Literaturstudentin bemerkte, wie viele Kommilitonen frustriert vor Regalen standen, überfordert von der Auswahl. Sie begann, individuelle Empfehlungen zu geben – nicht basierend auf Bestsellerlisten, sondern auf persönlichen Gesprächen.
Was als informelle Beratung zwischen Seminaren begann, entwickelte sich zu etwas Größerem. Immer mehr Menschen fragten nach Rat. Nicht nur Studenten, sondern auch Berufstätige, Rentner, Eltern auf der Suche nach Orientierung.
Heute sind wir ein Team von acht Literaturkennern mit unterschiedlichen Hintergründen. Was uns verbindet, ist die Überzeugung, dass es für jeden Menschen Bücher gibt, die passen – man muss sie nur finden.
Unsere Philosophie
Wir glauben nicht an universelle Empfehlungen. Was für eine Person das perfekte Buch ist, kann für eine andere bedeutungslos sein. Kontext, Timing und persönliche Lebensumstände spielen eine zentrale Rolle.
Deshalb hören wir zu, bevor wir empfehlen. Wir stellen Fragen, die über Genre-Vorlieben hinausgehen. Wir wollen verstehen, wonach Sie wirklich suchen – selbst wenn Sie es selbst noch nicht in Worte fassen können.
Wie wir arbeiten
Jedes Mitglied unseres Teams hat ein spezielles Interessengebiet. Manche kennen sich mit klassischer Literatur aus, andere mit zeitgenössischen Werken, wieder andere mit wissenschaftlichen oder philosophischen Texten.
Wenn Sie mit uns in Kontakt treten, wird Ihre Anfrage an die Person weitergeleitet, die am besten zu Ihren Bedürfnissen passt. Diese Person führt dann das Beratungsgespräch und erstellt die Empfehlungen.
Wir lesen kontinuierlich. Jedes Teammitglied liest durchschnittlich drei bis vier Bücher pro Woche. Das ermöglicht uns, auch über weniger bekannte Werke sprechen zu können, die in herkömmlichen Empfehlungssystemen untergehen würden.
"Die Beratung war anders als erwartet. Es ging weniger um Genres und mehr um mich selbst. Das Ergebnis war ein Buch, das mich wirklich verstanden hat."
— Petra L., Frankfurt
Warum wir das tun
In einer Zeit, in der Algorithmen bestimmen, was wir als nächstes lesen sollen, glauben wir an menschliche Intuition und echte Gespräche. Nicht weil Technologie schlecht ist, sondern weil sie nicht alles erfassen kann.
Ein Algorithmus erkennt Muster in Ihrem Leseverhalten. Wir erkennen, wonach Sie suchen – bewusst oder unbewusst. Das ist der Unterschied.